Blog

Wir teilen unsere besten Ideen

21Jan / 2016

Teil 2: Marketing und Kreativität – Die Flucht aus dem Hamsterrad

Denise von Hall
Werbeagentur marketingfaktur Brain

Wenn Sie den ersten Teil dieses Beitrags aufmerksam verfolgt haben, sollte sich Ihr Alltag schon ein wenig verändert haben: Aufstehen, Kaffee trinken, Listen erstellen, zur Arbeit fahren, in der Pause eine Geschichte schreiben, spät nach Hause kommen, schlafen gehen. Und am nächsten Tag alles wieder von vorn, nur die Geschichte sollte eine andere sein als am Vortag.

Falls Sie den zweiten Teil dieses Artikels bereits mit einer gewissen Spannung erwartet haben, möchten wir Sie nicht länger auf die Folter spannen. Denn um Ihre Kreativität weiter zu fördern, ist es wichtig Neues zu tun. Wie z.B. neue Worte nutzen. Lesen Sie nicht nur unterhaltsame, sondern hin und wieder auch äußerst anspruchsvolle Literatur. Schlagen Sie Worte, die Ihnen fremd sind, im Wörterbuch nach und nehmen Sie diese in Ihren Sprachgebrauch auf. Ob Sie es glauben oder nicht, es wird Ihnen Spaß machen. Denn es fordert Ihr Gehirn den ganzen Tag über und es wird auch Kunden und Kollegen auffallen. Zudem ist ein größerer Wortschatz hilfreich beim Ersinnen und Schreiben von Geschichten. Denn wie schafft man es ansonsten die Phantasien angemessen auszudrücken?

Apropos verrückt – im Marketing kann man ruhig hin und wieder ein wenig aus der Reihe tanzen und Regeln brechen. Chaos ist hier nicht nur in Ordnung, sondern hin und wieder auch erwünscht – wenn Sie danach wieder aufräumen. Sie sollten Chaos nicht zum Normalzustand werden lassen.

Der letzte unserer Tipps lässt auch die Menschen in Ihrem Umfeld an der Förderung Ihrer Kreativität teilhaben. Umgeben Sie sich mit kreativen Menschen, denn das Ideenreichtum anderer und ihre Kreativität stecken an. Das gilt sowohl privat als auch beruflich. Beraten Sie sich während eines Projekts außerdem mit Ihren Kollegen, auch oder gerade aus fachlich anderen Bereichen. Holen Sie die Meinung und Kritik anderer ein und lassen Sie sich von den Anregungen anderer inspirieren. Dazu müssen Sie jedoch erst einmal lernen, Kritik zuzulassen, zu schätzen, und diese umzusetzen. Ihre kleinen verrückten Kreativmännchen werden es Ihnen danken.

Machen Sie sich keinen Kopf, wenn es Ihnen nicht von Anfang an leicht fällt, diese Tipps zu befolgen. Manche Dinge brauchen Zeit und wir wissen schließlich alle, dass auch Rom nicht an einem Tag erbaut wurde.